Details zur Publikation:
Autor(en):
Carlo Senn im Interview m. Maximilian von Ehrlich
Herausgeber:
Berner Zeitung
Publikationsdatum:
11. November 2025

Hohe Schulden und ein Ausgabenproblem: Volkswirtschafter Maximilian von Ehrlich empfiehlt, dass die Stadt Bern ihre Kernaufgaben neu definiert – und stellt unpopuläre Massnahmen in den Raum.
Ähnliche Publikationen
Eigenkapital ist für eine Grossbank wichtig. Ein realisierbares Konzept zur Abwicklung im Falle eines Untergangs ist wichtiger. Bald wird der Bundesrat Details dazu publizieren. Vier Bedingungen müssen dabei erfüllt werden.
The proposed revision of the Swiss Banking Act introduces a public liquidity backstop (PLB) for distressed systemically important banks (SIBs), in part to facilitate resolution. We examine the impact of the PLB on fiscal balances, welfare, and the incentives of bank shareholders and management.
Aymo Brunetti, Volkswirtschaftsprofessor an der Universität Bern und früherer Bundesökonom, nennt sie eine «versteckte Subvention», die kaum mehr wegzubringen sei.
Interview mit Aymo Brunetti. Der VWL-Professor, Vater der Too-big-to-fail-Regulierung, spricht mit FuW über die Risiken, die von der UBS ausgehen.
Wenn die Mietpreise steigen, ertönt immer auch der Ruf nach dem Staat. Wie effizient ist der Markt, und welche Folgen haben Staatsinterventionen?
Marko Koethenbuerger, Costanza Stettler-Naguib, Christian Stettler and Michael Stimmelmayr
18. September 2025
Journal Artikel in «The Economic Journal», Volume 136, Issue 676, May 2026, Pages 1280–1313
«Theoretisch kann die Stadt Bern so lange weiter Schulden machen, wie die Gläubiger davon ausgehen, dass die Zinslast durch zukünftige Steuereinnahmen gedeckt werden kann», erklärt Maximilian von Ehrlich von der Universität Bern, «denn staatliche müssen im Gegensatz zu privaten Akteuren Schulden nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückzahlen.» Der Wirtschaftsprofessor beschäftigt sich in seiner Forschung mit regionaler und städtischer Wirtschaft und ist auch Direktor des Center for Regional Economic Development (CRED).
A Quasi-Experimental Analysis of Rail Noise Barriers and Swiss Residential Rents
Die Angebotsmieten steigen seit Jahren. Die Debatte konzentriert sich auf den Neubau – die Frage, ob der bestehende Wohnraum effizient genutzt wird, findet weniger Beachtung. Eine neue Studie untersucht, wie die Schweizer Bestandsmietregulierung die Allokation von Wohnraum verzerrt und welche Kosten daraus entstehen.
UBS-Regulierung: Wirtschaftsprofessor Dirk Niepelt erklärt, warum mehr Eigenkapital die Steuerzahlenden schützt und weshalb Abwanderungsdrohungen der UBS sogar für strengere Regeln sprechen.
The $38 trillion U.S. Treasury debt is under close scrutiny by markets and academics alike. Assessing its sustainability, however, is far from straightforward. It wouldn’t be for any debtor — but it is particularly complex for the U.S. Treasury.
Industriepolitik erlebt weltweit ein Comeback. Die USA, die EU und China fördern gezielt bestimmte Branchen, Technologien und Produktionsstandorte mit milliardenschweren Programmen. Dahinter stehen geopolitische Spannungen, Fragen der Versorgungssicherheit und der globale Wettbewerb um Innovationen. Auch für die Schweiz stellt sich damit eine grundlegende Frage: Reichen gute Rahmenbedingungen weiterhin aus?
Die Auslandstöchter der Grossbank mit 100% Eigenmittel zu unterlegen, ist keinesfalls eine Extremlösung. Die Massnahme zielt genau auf den Umstand, der Credit Suisse einst zum Verhängnis wurde.
Hansueli Schöchli erläutert in der NZZ die Analye von Dirk Niepelt, Cyril Monnet und Remo Taudien zur Staatsgarantie der UBS.
Höhere Verschuldung von Grossbanken nützt vor allem Aktionären auf Kosten der Allgemeinheit.
Der Urnengang von diesem Juni wird ein Gradmesser der Stimmung im Land zu Bevölkerungsdichte und Einwanderung. Laut der Forschung kann eine hohe Dichte die Produktivität der Volkswirtschaft fördern. Der Preis sind Zusatzkosten etwa in Form von Lärm und Staus. Die grossen Schweizer Agglomerationen liegen gemessen an der Dichte im europäischen Mittelfeld. Verfasser: Hansueli Schöchli, freischaffender Journalist


